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                            [Oh Tello!]  [Isabella]  [Duett im Internet]  [Hexen, Hexen!]  [Prinz Pfifferling]  

 

 

 

 

 

 

 

Das  Gespenst von Canterville

Musical frei nach der Vorlage von O. Wilde

   

Aufgeführt im Januar 2001 an der Fachakademie für Sozialpädagogik München, 

Schlierseestr. 47

 

Musical mit Anspruch,

romantisch, schwungvoll, schaurig

Für ambitionierte, begabte Jugendliche geschrieben, die Temperament und Ausdruck auf die Bühne bringen. 

Ein Playback steht zur Verfügung, desgleichen ist bei Bedarf auch das Aufführungsmaterial (Songbook, Partitur, Orchesterstimmen) erhältlich.

Das Musical wurde inzwischen von anderen Bühnen erfolgreich aufgeführt.

 

 

 

Der Download von mp3 Dateien und Videos zum eigenen Gebrauch ist frei und erwünscht.

 

 

  DEMO-Video "Das Gespenst von Canterville"

 

 

 

 

Inhalt :           (Durchgehend musikalische Szenen sind in weißer Farbe dargestellt, ebenso wie die Titel der Songs)

Musikalisches Vorspiel

Lord  und Lady Canterville führen die Familie Otis  in die Bibliothek. Sie beglückwünschen sie zu der Wahl des Schlosses und erwähnen den berühmten Geist, der hier spukt. Mr. Otis glaubt nicht an so etwas, die Kinder freuen sich darauf, den Geist zu ärgern und Mrs. Otis und Shirley beschließen, ihn sozial zu betreuen. Empfang

 

Der Botschafter ist von dem Gebäude entzückt  Nun. Mylord...

und möchte es mieten. Man vereinbart die Unterzeichnung des Mietvertrages beim Five - o’Clock - Tea. Mr. Otis begleitet die Cantervilles hinaus, Mrs. Otis lässt sich von der Haushälterin bei der Zimmeraufteilung beraten, das Kindermädchen und die Kinder wollen den Garten unter der Aufsicht des Butlers erkunden. Nur Virginia bleibt allein zurück. Sie ist von dem Bild  Simons über dem Kamin seltsam fasziniert. Virginia vor dem Porträt

     Er sieht mich an...

 Das Botschaftspersonal  macht seinen Antrittsbesuch. Die Kinder haben Waffen gefunden, mit denen sie zum Leidwesen des Kindermädchens vor der Bühne spielen. Shirley nimmt den beiden die Waffen ab. Ausschnitt: Mann, das ist cool...

 Mr. Otis entdeckt einen Blutfleck an der Wand auf dem Familienwappen. Entrüstet verdächtigt er die Kinder. Durch die lautstarke Diskussion, wer wohl der Übeltäter gewesen sein könnte, erscheinen auch die Haushälterin und der Butler im Zimmer und klären die Bewandtnis auf. Sie erzählen, warum Simon ein Dasein als Geist führt: Ein „Freund“ spann eine Intrige, Eleonor wäre untreu. Simon raste vor Eifersucht, sperrte seine Frau im Schloss ein und trieb sie so in den Wahnsinn. Bei einer dieser Verfolgungswahn – Attacken verletzte sie sich tödlich. Als Rache mauerten die Schwäger Simon im Turm ein und belegten ihn mit einem Fluch. Seitdem geistert er ruhelos durch die Räume. Moritat 

Der Vater will so einen Unfug nicht glauben. Die Amerikaner versuchen mit einem Fleckenmittel das Wappen wieder zu säubern, doch vergebens: Unter Donner und Blitz erscheint der Fleck wieder. Die Mutter und das Kindermädchen beschließen, sich wissenschaftlich mit Gespenstern auseinanderzusetzen. Die Kinder freuen sich darauf, dem Gespenst gehörig einzuheizen.

Es läutet. Der Lord und seine Familie kommen zur Vertragsunterzeichnung. Der Botschafter stellt dem Lord seinen Mitarbeiterstab vor. Bei Tee und Brötchen unterhalten sie sich über die bisherigen Mieter  des Schlosses. 

Die Cantervilles schließen untereinander Wetten über die Aufenthaltsdauer der Otis‘ ab Wette und erzählen die Geschichte des Schlosses (schottischer Zweig). Die Kinder äußern die Vermutung, dass das Butlerehepaar für den Spuk verantwortlich ist.

 Nachdem die Gäste weg sind, werden die Kinder unter Protest ins Bett gebracht. Denn dieser Geist... 

Virginia zeigt Shirley, mit der sie allein in der Bibliothek  geblieben ist, die vorher entdeckte Familienchronik mit der Weissagung, die sie nicht versteht und die sie ganz offensichtlich sehr bewegt.   Wenn's einer holden Maid...

Shirley beruhigt Virginia. Ausschnitt: Ach, Shirley, nein, ich fürchte mich nicht... 

Diese geht zu Bett, worauf Shirley in einem Song sich von solchen Dingen distanziert, an die sie nicht glauben kann. Es sind nur Phantasien 

Nachdem sie die Bühne verlassen hat, bekundet Mrs. Umney, die das Statement Shirleys mitgehört hat, ihre Ahnung unheimlicher Dinge, die auf diese Leute zukommen werden. (Es folgt eine Zwischenmusik mit zwölf Glockenschlägen.)

Um Mitternacht erscheint mit schaurigem Heulen und Kettenklirren Sir Simon.

  

 Als sein „Auftritt“ auf dem Höhepunkt ist, macht einer aus der Familie, die doch etwas beunruhigt ist, eine flapsige Bemerkung über Sir Simons Kleidung, worauf dieser beleidigt den Raum verlässt: So etwas ist ihm in seiner jahrhundertelangen Karriere noch nie passiert.

 Das  Botschaftspersonal räumt weiter ein. Die erste Gruppe entdeckt den Fleck, wischt ihn weg und verlässt die Bühne. Es blitzt und donnert – der Fleck ist wieder da. Die Praktikantin findet als nächstes so einen Geist, an den sie eigentlich nicht so recht glaubt, sehr interessant und aufregend. Ihre Kolleginnen lachen nur darüber.  Ich bin ganz begierig drauf...

Sie entdecken den Fleck, wischen ihn weg und verlassen den Raum. Es blitzt und donnert, der Fleck ist wieder da. Die nächste Gruppe bringt unter Lärmen die amerikanische Flagge auf die Bühne. Mrs. Umney ist entsetzt über das Gebaren dieser Leute, die beginnen Square-dance zu tanzen und sie mitreißen. Sie verlässt kreischend die Bühne. Die Gruppe entdeckt den Fleck, wischt ihn weg und verlässt die Bühne. Mrs. Umney kommt vorsichtig wieder, um zu sehen, ob diese Unholde noch da sind. Sie bekundet ihre Voreingenommenheit diesen Amerikanern gegenüber. Ach, welch schreckliches Gebahren...

Es donnert und blitzt und der Fleck ist wieder da. Diesmal ist er jedoch blau, worauf Mrs. Umney entsetzt wieder kreischend die Bühne verlässt. Die Familie Otis kommt jetzt wieder um den blauen Fleck zu sehen. Die Kinder sind so belustigt, dass sie sich überlegen, wie sie den Geist in der nächsten Nacht ärgern könnten. Mr. Otis schlägt dem Gespenst vor, seine Ketten zu ölen. Mrs. Otis und Shirley wollen ihm einen Fragebogen vorlegen, um ihm damit sozialen Anschluss zu verschaffen. Die Familie amüsiert sich über diese Live-Show, die im Schlosse mit dem Spuk geboten ist. Hochverehrter Geist...  Guter Geist...!

 Sir Simon sitzt auf seinem Turm und ärgert sich über die Respektlosigkeit der neuen Mieter. Wehmütig beschwört er die alten Zeiten herauf, indem er von seinen vergangenen Taten berichtet. Es folgen zwei Rückblenden, die zeigen, wie die Leute sich damals vor ihm gefürchtet haben. Er fragt sich, was aus ihm noch werden soll. Ich war der Horror! Wieder einmal hört er im Geist das Lied Eleonors. Die Tage des Sommers  Ich war stets bestrebt...

Er beschließt, um seinen Schmerz zu vergessen, noch einmal zu spuken und die neuen Mieter das Fürchten zu lehren.Er betritt die Bühne und trifft dort auf einen anderen Geist, in dem er einen Mitstreiter zu finden glaubt. Doch hinter der Verkleidung verstecken sich die Kinder. Da drehen sie die E-Gitarren auf, es bricht plötzlich ein Höllenkrach los. Simon „flitzt“ erschrocken durch den Raum. Er flieht in seinen Turm.

 Virginia sitzt in der Bibliothek. Die Mutter erkundigt sich oberflächlich nach ihrem Befinden, weil sie so wortkarg ist. Sie glaubt, dass ihre Tochter verliebt ist, doch diese verneint es. Was ist bloß los mit dir...

Mrs. Otis erklärt, dass sie sich um die Schuleinschreibung kümmern muss, dass der Vater in London arbeitet und die Kinder mit dem Kindermädchen unterwegs im Zoo sind. Sie fordert Virginia auf, mit dem Malzeug nach draußen zu gehen.

 Das Mädchen stellt seine Staffelei vor dem Turm auf und beginnt diesen zu malen. Da bemerkt es, dass einige Farbtuben leer sind. Plötzlich hört es ein leises Singen zur Lautenmusik. Lied zur Laute Der Geist erschrickt, als er bemerkt, dass Virginia anwesend ist. Doch dann beginnen sie, sich zu unterhalten. Sir Simon  klagt Virginia sein Leid über  sein Dasein als Geist. 

Seit dem Fluch kann er nicht mehr schlafen und ist deshalb so müde. Er sehnt sich nach dem Tod. Virginia fragt, wie ihm geholfen werden könne, worauf er erwidert, dass sie allein dazu imstande wäre. Simon soll ihr nun sagen, was sie dazu unternehmen muss, denn instinktiv wusste sie das schon vorher. Er erklärt Virginia den Orakelspruch aus der Familienchronik. Er sagt, dass du... Er sagt, dass du...

Sie verspricht Simon zu helfen, damit er wieder zu Ruhe kommt. Die Familie sitzt versammelt an dem Kamin, als Simon und Virginia eintreten. Virginia erklärt, dass sie für Sir Simon ins Reich der Dunkelheit gehen wird, um ihn zu erlösen. Die Familie möchte sie zurückhalten, ist aber wie gebannt.

 Virginia schreitet durch den sich teilenden Kamin in einen dunklen kalten Raum,

 in dem sie ihre Bitte an Eleonor richtet, Simon zu vergeben. Es ist so dunkel und so kalt in diesem Raum...

Sie glaubt aber von dieser nicht gehört zu werden. Soll ich sie erhören... Die Geister bedrängen das Mädchen in einem Tanz und treiben es an den Rand des Wahnsinns. Virginia ruft Sir Simon um Hilfe. Dieser zieht sie im letzten Augenblick in die Welt der Lebenden zurück. Der Raum verwandelt sich wieder schlagartig in die Bibliothek.

 Alle sind unheimlich erleichtert, dass Virginia wieder unversehrt zurück ist, bis ihnen auffällt, dass  Simon noch da ist.  Da beginnt Virginia aus Mitleid zu weinen. Simon ruft nach Eleonor.

 Da öffnet sich der Kamin. Eleonor erscheint und fordert Simon auf, ihr in die Ewigkeit zu folgen. Ich hab dir verziehn...    Reich mir die Hand...

Während das Orchester die vorhin von ihr gesungene Melodie wiederholt, entschwinden beide durch den geteilten Kamin. In diesem Moment läutet die zerbrochene Glocke und es erblüht der Mandelbaum. Am Turm werden die Lebensdaten von Sir Simon sichtbar:

Simon de Canterville

1576 - 2001

 

 

Musik, musikalische Einstudierung, musikalische Leitung: Wilfried Michl

Songtexte:                                                                       Wilfried Michl, Gudrun Michl

Idee:                                                                               Gudrun Michl

Dialoge:                                                                          Gudrun Michl, Elke Weinmann

Regie:                                                                              Jochen Grumm

 

 

Personen der Handlung:  

Sir Simon de Canterville, Gespenst :

Patrick Culek,  Bernhard Schmid

Lady Eleonor de Canterville, seine Gattin:   

Nicole Lienard, Birgit Renger

Lord de Canterville , Schlossbesitzer: Christoph Neumann

Lady de Canterville, seine Gattin : Meltem Aytepe,

                                                          Anja Wenzel           

Margret und Helen, Töchter: Aline Heepe, Mandy Martin,

                                 Katrin Nüssel, Nadine v. Mensenkampff

Mr. Umney, Butler: Matthias Spengler

Mrs. Umney, Hausangestellte: Karin Dallmeyr, Linda Stifter

Mr. Otis, amerikanischer Botschafter: Johannes Sieger

Mrs. Otis, seine Frau: Annette Köhler, Marion Schneider

Virginia, ihre Tochter:: Ricarda Henke, Rosalia Nasello

Zwei weitere Kinder der Familie Otis:    Antje Graul, Heidi Schlosser, Manuel Schramm

Shirley, Kindermädchen: Jessie Cisse, Stephanie Habit

Botschaftsangestellte, Sekretärinnen und Praktikantin:

                   Claudia Adam, Natalie Lehmann, Angela Schmidt, Kerstin Wolz

Angestellte einer Umzugsfirma:

      Sabine Flesch, Eva-Maria Galonska, Claudia Ghita,

      Tina Hehl, Daniela Hotzy, Anja Mühlstein, Sonja Neef,

      Karin Plodek, Nicole v. Bonhorst

 

Choreographie:  Caroline Hopfner, Studierende

Bühnenbild: Renate Fink, Studierende

Bühnenbau: Paul Kratz, Studierende

Beleuchtung: Raul Weber

Lichttechnik: Eva Gaugenrieder, Ingrid Ritter,

            Christine  Windisch

Tontechnik: Ferdinand Weinrother

Maske:

       Barbara Schilling, Caroline Hopfner, Stephanie Gröger,

       Gudrun Michl, Sabine Weiß

Kostüme, Requisiten:

       Sabine Weiß, Barbara Schilling, Gudrun Michl

Souffleuse: Barbara Schilling

 

 

Orchester:

 

    

Querflöten: Ursula Kretschmer, Simone Benz, Nicola Taglauer

Blockflöten: Simone Benz, Barbara Denk

Schalmei: Jörg Hinrichsmeyer

Trompeten: Richard Koziel, Franziska Hierl, Robert Rothmiller

Posaune: Ricardo Woyth-Sanchez, Esther-Maria Müller

Klarinette: Elisabeth Willeit, Sonja Aschenbrenner

Saxophon:

       Eva Herwig, Ninya Nowak, Stephanie Hämmerle,                 

       Jörg Hinrichsmeyer

Violine: Moni Hilmer, Simone Faust, Antje Simon-Weidner,  

             Veronica Stetter, Carmen Schmid, Barbara Denk

Viola: Dr. Peter Sterzer, Wolfgang Riederer

Violoncello: Angelika Peetz, Erich Harant

E-Git.: Kristian Albrecht

Bass: Ruprecht Schultz

Schlagzeug: Daniel Schmidt

Vibraph./Pauken: Elisabeth Reuder

 

Aufführungsbedingungen:            

 

 

Songbook    "Das Gespenst von Canterville"                  

 

Aufführungsmaterial:                  

Partitur, Orchesterstimmen, Textheft  

     

 

Playback        w.michl@mnet-mail.de      

               

DVD "Das Gespenst von Canterville"           w.michl@mnet-mail.de

   

CD     "Das Gespenst von Canterville"         w.michl@mnet-mail.de