[Canterville]  [Oh Tello!]  [Isabella]  [Hexen, Hexen!]  [Prinz Pfifferling]  

 

 

DUETT IM INTERNET

 Aufgeführt an der FAKS München, Schlierseestr. 47,  im Januar 1998

Aufführungsdauer: ca. 1:40 h

 

 

 

 

Der Download von mp3 Dateien zum eigenen Gebrauch ist frei und erwünscht.

 

 

Inhalt des Musicals                              (Die Tonbeispiele liegen im mp3-Format vor)

Nach dem musikalischen Vorspiel öffnet sich der Vorhang, die Bühne ist in der Mitte in zwei Räume geteilt, links die Wohnung Mikes, rechts die Wohnung Steffis. Davor befindet sich ein schmaler Raum, in dem sich schwatzende Hausfrauen treffen. Man lästert über Gott und die Welt: Ach Sie kennen doch Frau Schmidt... Als Steffi, begleitet von einigen Freundinnen nach Hause kommt ist das ein willkommener Anlass, sich über diese undurchsichtigen jungen Leute zu unterhalten, die so viel Zeit im neuen Cafe Internet verbringen. Auch der andere Nachbar Mike ist eher suspekt. Er hat keinen Beruf, wie man ihn von früher kennt, sondern ist Computerfachmann. Auch Mike kommt nach Hause. Es wird nur die Wohnung Mikes beleuchtet. Er macht es sich bequem und nachdem seine Mutter anfängt auf den Anrufbeantworter zu sprechen, nimmt er den Hörer ab. Nach dem anstrengenden Gespräch, in dem seine Mutter ihm vorwirft, dass er immer noch nicht verheiratet ist, singt er genervt: Warum müssen Mütter nur so höllisch anstrengend sein... Danach wird Mikes Wohnung ausgeblendet und die danebenliegende Wohnung Steffis beleuchtet. Die Freundinnen sitzen um den Computer und unterhalten sich über das Internet. Man stellt fest, dass man im Internet auch sein Horoskop abfragen kann: Der Weg führt dich zu deinen Sternen heute über Satellit... Die Freundinnen verlassen die Wohnung Steffis, nachdem sie ............ auf deren Drängen noch erzählt hat, dass sie einen interessanten Chatraum gefunden hat, was das ist und was man darin tut. Nachdem sie allein geblieben ist loggt sie sich in den Chatraum ein und nimmt zu Mr. Moon  Kontakt auf, ohne zu wissen, dass das ihr Nachbar Mike ist, den sie aber auch nicht kennt. Beide Räume sind beleuchtet. Es entsteht ein Dialog über den Bildschirm. Die beiden finden sichtlich Interesse an einander. Sie vereinbaren nach ein paar Minuten, in denen sie sich einen Tee machen, mit ihrem Chat fortzufahren -  Zweiraumduett Mike, Steffi in dem beide rätseln, wer der andere wohl sei und ob er auch allein ist:   Ist dies alles wahr? Ist es nur ein Traum?...   Es schließt eine instrumentale Umbaumusik an, die in die nächste Szene im Cafe Internet führt. Die Bedienungen und der Wirt singen und tanzen: Ist dein Seelendoktor ausgebucht...Nervt dich den ganzen Tag das Telefon...Geh ins Cafe, der Alltag ist passe... Aus diesem Song geht auch hervor, dass man hier nicht nur Kommunikation, sondern auch fachlichen Rat finden kann. Es folgt ein Tanz, der die unterschiedlichsten Gäste zeigt, die sich hier treffen. Auch die Hausfrauen aus der ersten Szene treffen ein, um zu sehen, wer hier in diesem neuen Cafe verkehrt. Mike kommt und erzählt, dass er eine interessante Chat-Bekanntschaft gemacht hat. Auch Steffi betritt das Cafe. Eine Klarinettistin aus dem Orchester erzählt in einem Soul , dass sie sich über einen Brief gefreut hätte, den die Barfrau im Cafe Internet gefunden und ihn ihr überreicht hat, da darauf als einziges Wort „Klarinette“ stand. Leider versteht sie jedoch den Inhalt nicht:      Ich hab mich sehr gefreut über dieses Briefchen heut...   Sie geht daraufhin ins Cafe, um den Brief ihrer Freundin Steffi zu geben, da er eine Reihe von Wörtern enthält, mit denen sie nichts anfangen kann und Steffi als Computerversierte vielleicht herausfinden kann, was es damit zu tun hat. Diese verspricht ihr, im Internet nach diesen Begriffen zu fahnden und verlässt das Cafe. Der Wirt überreicht Mike eine Diskette, die von Unbekannten unter eine Tischplatte geklebt worden ist und bittet ihn, nachzuschauen, ob er mit den darauf befindlichen Begriffen etwas anfangen kann. Ein Computerfreak erklärt den Hausfrauen, dass er über das Internet mit der ganzen Welt kommuniziert. Diese bezahlen und verlassen das Lokal, nachdem der Wirt ihnen erzählt hat, welche Aufgaben er als Chef dieses Ladens hat: I bin da Wirt von dem Cafe... (Der Wirt war bei uns eindeutig aus Bayern, was aber nicht zwingend nötig ist)   Daraufhin betreten drei verdächtige Gestalten das Cafe und suchen die Diskette, die jemand für sie versteckt hatte. Der Wirt tut so, als ob er von nichts wüsste und geht, nachdem sie das Lokal verlassen haben, zu Mike, um diesen von der Brisanz der Diskette zu unterrichten. Der Zeitungsverkäufer betritt das Cafe und preist seine Zeitungen an: Zeitungen, Zeitungen, informieren Sie sich... Die Bedienungen entdecken, dass in der Zeitung nach den dubiosen Besuchern von zuvor gefahndet wird. Der Zeitungsverkäufer erinnert sich, dass sie vorhin dem Wirt gefolgt sind. Die Barfrau ruft bei Mike an, um sich zu vergewissern, dass der Wirt unversehrt bei ihm angekommen ist. Sie beschließt abzukassieren und auch zu ihnen zu gehen:   Kommt, trinkt die Gläser aus und geht dann nach Haus... Umbaumusik

In der nächsten Szene werden Mike und der Wirt durch das Läuten der Türglocke darin unterbrochen, die Diskette genauer zu checken. Mike tauscht schnell noch die Diskette mit einem Lernprogramm aus, bevor die drei Ganoven den Raum betreten. Sie fesseln die beiden und entwenden die (falsche) Diskette:  Keiner betrügt uns, wir sind vom Syndikat... Nachdem sie die Wohnung verlassen haben, kommt die Barfrau mit dem Zeitungsverkäufer und befreit  Mike und den Wirt. Die Barfrau ruft die Klarinettenspielerin an, um sie zu bitten den Brief, der eindeutig nicht für sie bestimmt ist, am nächsten Tag ins Cafe zu bringen, worauf diese mit Steffi telefoniert und die Rückgabe des Schreibens verabredet. Die Barfrau schlägt Mike und dem Wirt vor, dass sie bei ihr übernachten sollen, weil sie in der Wohnung Mikes zu gefährdet seien: Freunde stehn zusammen... Die Barfrau meldet danach den Überfall telefonisch bei der Polizei. Bevor alle Mikes Wohnung verlassen, schaut dieser noch einmal nach, ob seine „Lady Sunshine“ im Chatraum nach ihm gesucht hätte und verabredet mit ihr am nächsten Tag wieder zu chatten, da sie jetzt schon müde ist:   Mr. Moon, come on und klick dich bitte ein ...   Die nächste Szene führt wieder ins Cafe Internet, das von einem getarnten Polizisten bewacht wird. Die drei Gangster dringen ein und bedrohen alle Anwesenden. Sie werden von den hinzukommenden Hausfrauen mit den Schirmen überwältigt, woraufhin der Polizist Verstärkung anfordert um die Gauner zu verhaften. Zwei Polizisten betreten das Cafe:  Ist Not am Manne, ist Not an der Frau...  Sie verhaften die Ganoven. Um das Rätsel der Diskette zu lösen, hat Steffi die Idee, mit ihrem Mr. Moon zu chatten und dieser kontaktiert seine Lady Sunshine. Da sich beide im gleichen Raum befinden, entdecken sie ihre wahre Identität: Ist dies alles wahr, ich glaub es noch kaum... Man stellt fest, dass das Wort Klarinette auf dem dubiosen Brief ein Codewort ist, mit dem die Diskette entschlüsselt werden kann. Alle feiern den glücklichen Ausgang und die Lösung des Falles mit Hilfe des Computers: Computer, Computer...

ENDE

 

 

Musik und musikalische Leitung :           Wilfried Michl

Techno- Einlagen, eine Umbaumusik :     Daniel Schmidt

Textvorlage :                                             Gudrun Michl

Songtexte  :                                                Gudrun Michl

Dialoge  :                                                    Elke Weinmann, Gudrun Michl

Regie  :                                                       Jochen Grumm

Choreographie  :                                        Gerda Uhlig – Niederwald

Co –Training  :                                           Daniela Huggenberger

Salsa/Samba-Beratung  :                           Susanne Rutz

Bühnenbild  :                                              Traudl Schönwiese , Studierende

Bühnentechnik  :                                        Paul Kratz

Bühnenbau  :                                              Paul Kratz, Studierende

Beleuchtungseffekte  :                               Friedel Goodwin – Buergel

Beleuchtung  :                                            Gudrun Michl, Studierende

Maske  :                                                     Sonja Eckert, Philipp Buhl, Gerald Buhl

Kostüme und Requisiten  :                        Studierende

Inspizienz  :                                                 Vera Dillmann

Tontechnik  :                                              Alexander Glaser

Souffleuse  :                                                Elke Weinmann

 

Personen und ihre Darsteller:   

1. Hausfrau:               Sabine  Somogyi, Vera  Dillmann     

2. Hausfrau:                    Brigitte  Hartl, Sandra  Montag  

3. Hausfrau:           Johanna  Mund , Gina Pinnau   

4. Hausfrau:           Katrin  Rössl, Barbara  Zischg 

Jasmin:                  Bernadette Prantner, Caroline Bodamer 

Jeanette:               Barbara  Ab del Nur, Kathy Etschel

Nina:                               Monika Weber, Verena  Weißenbeck

Klarinette:             Andrea  Schwarz

Steffi:                     Chrissi   Schmidt, Silvia Raßhofer

Mike:                     Matthias  Spengler, Stefan  Blüml 

Barfrau:                 Vivian  Kamman, Ariane  Cestonaro 

Wirt:                       Markus  Ramsl 

Ganoven:               Steffi Mann, Kathrin  Maghy, Petra  Dienelt                                                                      

Cops:                      Philipp  Buhl, Gerald Buhl, Taki  Geca   

Zeitungsverkäufer:      Daniela Huggenberger         

Computerfreaks:   Joannis  Vassiliu, Gundula Richardsen,  Heidrun Liebhart           

 

 

TänzerInnen :

Patricia Forster, Sabine Mast, Dorothea Kiebart, Nicole Schuricht, Susanne Rutz, Heidrun Liebhart

Andrea Schmaus, Gundula Richardsen, Simone Oberleitner, Tina Preissler, Elisabeth Merz, Joannis Vassiliu, Carolina Kapfhammer, Maya Uhlig (Gast), Daniela Huggenberger

 

 

Orchester :

Oboe: Andrea Schnappinger

Flöte:           Elisabeth Osterauer, Anja Preuß, Julia Dihm, Martin Hertl, Linda Seibert, Melanie Drexler, 

                   Heidi  Hoff

Klarinette:    Andrea Schwarz, Sonja Maier

Saxophon:    Nathalie Flierler, Nicole Dickfoß

Trompete:    Antje Graul, Nicole Brunner 

Posaune:      Petra Karle

E-Gitarre:    Ruprecht Schulz

Schlagwerk: Daniel Schmidt, Manuela Neumeier        

 

 

 

 

Aufführungsbedingungen:                   

 

Songbook  "Duett im Internet"               

Aufführungsmaterial:                        

Partitur, Orchesterstimmen, Textheft

                                 

Playback        w.michl@mnet-mail.de

CD         "Duett im Internet"     w.michl@mnet-mail.de

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