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                                  [Das Gespenst von Canterville]  [Oh Tello!]  [Isabella]    [Hexen, Hexen!]  [Prinz Pfifferling]  

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DALILAH UND DIE VIERZIG RÄUBER

 Musical mit Anspruch, 

orientalisch, schwungvoll, abwechslungsreich

Für ambitionierte, begabte Jugendliche geschrieben, die Temperament und Ausdruck auf die Bühne bringen.

Ein Playback steht zur Verfügung, desgleichen ist  auch das Aufführungsmaterial (Songbook und bei Bedarf  Partitur, Orchesterstimmen) erhältlich.

 

 

Zwölf Aufführungen fanden zwischen dem 14.02.06 und dem 25.02.06 im Anton-Fingerle Bildungszentrum München, Schlierseestr. 47 statt.

Wir hatten ein phantastisches Publikum. Vielen Dank den 4500 Besuchern unserer Vorstellungen.

 

 

Der Download von mp3 Dateien und Videos zum eigenen Gebrauch ist frei und erwünscht.

 

DEMO-Video "Dalilah und die 40 Räuber" (Dauer 12 Min. 19 Sek.)

 
 
Inhalt des Musicals         (Durchgehend musikalische Szenen sind in weißer Farbe dargestellt.)     
 
Der Vorhang öffnet sich und zeigt den Marktplatz von Bashud am frühen Morgen. Es ist der Tag nach der Beerdigung des langjährigen Kommissars der Stadtwache Rashid al Khabun. Der Ruf des Muezzins deutet den Beginn des neuen Tages an. Der Marktplatz beginnt sich mit Leuten zu füllen, die einander begrüßen.
Halef und seine Frau Nura erscheinen und fangen an ihren Stand aufzubauen: "Jeden Morgen breit ich meine Waren aus..." Nura beklagt sich, dass ihr Mann früher mit Leichtigkeit die schweren Säcke geschleppt habe und jetzt bei jeder Arbeit zu jammern anfange.
Dalilah, die Frau des verstorbenen Kommissars und ihre Tochter Yasmina erscheinen und klagen, weil sie ihre Wohnung in der Stadtwache räumen müssen und jetzt auf der Straße stehen: "Ach wir armen, armen Frauen..."   Die Soldaten der Stadtwache herrschen sie an sich zu sputen, sie müssten den Platz für die neuen Kommissare räumen. Dalilah entgegnet, dass sie jahrelang ihrem Mann erfolgreich bei seiner Arbeit geholfen habe: "Jahrelang hab ich als Frau an seiner Seite..." 
  Am Morgen - (Besetzung Wüste)

Am Morgen - (Besetzung Oase)

  Jahrelang hab ich als Frau an seiner Seite... (Besetzung Wüste)

  Jahrelang hab ich als Frau an seiner Seite... (Besetzung Oase)

 
 und dies jetzt nicht gewürdigt werde. Auch ihre Tochter unterstützt sie: "Wie könnt ihr die gute Frau verjagen..."  Die Soldaten der Stadtwache sind aber unerbittlich: "Macht jetzt fort! Hört endlich auf mit dem Gewimmer..."Die beiden Frauen ziehen wehklagend ab.
Eine Gruppe junger Mädchen erscheint, um Wasser vom Brunnen zu holen und tanzet dabei einen Bauchtanz.

  Tanz am Brunnen (Besetzung Wüste)

  Tanz am Brunnen (Besetzung Oase)

 
Mustafa, einer der drei Herumtreiber, begrüßt Halef und bietet sich an ihm zur Hand zu gehen. Er schildert prahlerisch seine Fähigkeiten: "... Kommen Leute, preise ich mit lauter Stimme deine Waren an..." Halef und Nura stimmen zu, dass er dableiben und ihnen helfen solle. 
Hassan und Gamel, die neuen Kommissare treffen ein und besichtigen ihre neue Wirkungsstätte. Sie sollen sich zukünftig die Stelle des Kommissars teilen, da zwei Männer vonnöten sein werden, um den verstorbenen Rashid al Khabun zu vertreten. Hassan begibt sich zur Wache und Gamel zum Stand Halefs, da er dessen Tochter Meyane heiraten will. Er prahlt, dass er heute seinen Dienst antreten und der Wesir sehr zufrieden mit ihm  sein werde.  
Meyane beobachtet alles im Hintergrund und nachdem er gegangen ist, sagt sie ihren Eltern, dass sie Gamel auf keinen Fall heiraten wolle: "O, ich hasse diesen dummen, aufgeblas'nen, fiesen Kerl so... Diesen Gamel will ich nicht..."

  O, ich hasse: (Besetzung Wüste)

  O, ich hasse (Besetzung Oase)

Halef entgegnet, dass der neue Kommissar ein feiner Herr sei und man stolz sein könne, wenn er sie heirate. Meyane ist in Rage und bleibt dabei, dass sie ihn auf keinen Fall will. Sie wird von ihrer Dienerin Mordjana besänftigt. Halef beteuert ständig, dass Gamel eine gute Partie sei und wird seinerseits in seinem Ärger von Nura, seiner Frau, besänftigt. 
Meyane fragt ihre Eltern, warum der Wesir wohl zwei Kommissare einsetze, wenn Gamel doch so fähig sei. Ihre Mutter schickt sie erbost in den Laden.
Omar Ben Ali erscheint und preist den Wesir, der die Stadt vor den gefürchteten Räubern beschützt. Das Volk, das seinen Geschichten gern zuhört,  fordert ihn auf zu erzählen, ob es die gefährlichen Räuber noch gäbe.

Hei, Kassim Beb Salem... - (Besetzung Wüste)

Hei, Kassim Beb Salem... - (Besetzung Oase)

  Hei, Kassim Ben Salem... (Besetzung Wüste)

  Hei, Kassim Ben Salem... (Besetzung Oase)

   Omar, so erzähle doch! ...      Omar, so erzähl doch! ... 
 
Er schildert die Gefahr, die von ihnen ausginge, worauf ein Reisender anführt, dass man doch seit Jahren nichts mehr von ihnen gehört habe. Darauf entgegnet Ali, dass man das wahre Ausmaß nur erahnen könne, da man nur von Reisenden erfährt, die der Gefahr entgangen sind.
Der Wesir mit seiner Palastwache und seiner tief verschleierten Tochter tritt auf.

Er verkündet die neuen Kommissare eingestellt zu haben, in der Hoffnung, dass den Räubern jetzt endlich der Garaus gemacht werde. Dalilah und Yasmina erscheinen.

Sie ersuchen den Wesir Dalilah eine Rente zu gewähren, da sie mittellos dastünde: "... Ach edler Großwesir, mein Gatte/Vater diente dir  so viele Jahre voller Eifer hier..."  

Klage der Dalilah -  "O, edler Großwesir..." (Besetzung Wüste)

Klage der Dalilah - "O, edler Großwesir..." (Besetzung Oase)

  "O, edler Großwesir..." (Besetzung Wüste)

 "O, edler Großwesir..." (Besetzung Oase)

 

Dieser entgegnet aber, dass die Kasse leer sei, da er nun zwei Kommissare einstellen musste.

Der Wesir bleibt dabei, dass er kein Geld mehr für sie habe, schlägt aber vor, Yasmina mit Hassan zu verheiraten. Dalilah lehnt dankend ab, ein Esel wäre ihr lieber als Schwiegersohn. Sie schlägt dem Wesir eine Wette vor, ihm innerhalb von drei Tagen zu beweisen, dass beide Kommissare nicht an die Intelligenz eines Esels herankämen. Der Wesir nimmt die Wette belustigt an.  Er zieht sich mit seinem Gefolge zurück. Auf dem Marktplatz bleiben nur die Stadtwache und die beiden Kommissare.

Die Stadtwache marschiert: "Wir marschieren auf und ab und folgen stets aufs Wort..."

  Marsch der Stadtwache - "Wir marschieren..." (Besetzung Wüste)

Marsch der Stadtwache - "Wir marschieren..." (Besetzung Oase)

 

  "Wir marschieren..."

Hassan und Gamel geben widersprechende Befehle, worauf die Marschordnung chaotisch wird und die Stadtwache einen Knäuel bildet.

  "Einer kann hier nur befehlen..." (Besetzung Wüste)

  "Einer kann hier nur befehlen..." (Besetzung Oase)

Die beiden beschließen daraufhin, sich die Arbeit aufzuteilen. An einem Tag befiehlt der eine und am nächsten der andere. Gamel beginnt mit der Dienstzeit. Da Hassan erst am nächsten Tag an der Reihe ist, verlässt er den Marktplatz. Gamel fängt nun an seine Truppe zu drillen. Als er Meyane sieht, will er sich besonders in Szene setzen. Die Truppe macht jedoch immer wenn er nicht hinschaut etwas anderes als das, was er befohlen hat und verhöhnt ihn hinter seinem Rücken.  Die Stadtwache verlässt mit Gamel den Marktplatz.

Meyane geht mit Mordjana zum Brunnen, wo sie von Dalilah und Yasmina belauscht wird. Mordjana möchte ihre Herrin trösten: "Sei nicht so traurig, lass den Kopf nicht wieder hängen..."

  Mordjana und Meyane - "Sei nicht so traurig..." (Besetzun Wüste)
Mordjana und Meyane - "Sei nicht so traurig..." (Besetzung Oase)

  "Sei nicht so traurig..." (Besetzung Wüste)

  "Sei nicht so traurig..." (Besetzung Oase)

 

Sie vertraut darauf, dass Allah ihnen einen Weg zeigen werde von Gamel loszukommen. Meyane ist ungehalten: "Ich hasse diesen Wicht..." Mordjana weiß, dass Meyane in Omar verliebt ist und hofft, dass bald das Schicksal eine Wende bringen werde.

Meyane beginnt bei Erwähnung Omars zu träumen: "Ich bin ja so verliebt in diesen fremden jungen Mann... Omar, Omar, welch ein Name!..."

  "Ich bin ja so verliebt in diesen..." (Besetzung Wüste)

  "Ich bin ja so verliebt in diesen..." (Besetzung Wüste)

Sie fleht in ihrer Verzweiflung zu Allah, dass er sie mit Omar fliehen lassen solle, oder bewirken solle, dass ihr Vater seinen Starrsinn aufgibt.

Mordjana berichtet auf Drängen Meyanes, dass niemand Bescheid über Yussuf, Mustafa und Omar wüsste, ebensowenig wie über Ali, der nur ein einziges Wort, nämlich "Baba", sprechen könne, man aber munkele, dass er einen Schatz versteckt habe und gar ein Sherif sei. Meyane bittet sie, mehr über diese Männer herauszufinden. Es nähern sich Dalilah und Yasmina. Dalilah bietet an, sich mit den beiden zusammenzutun, um Gamel lächerlich zu machen. Sie fragt nach seiner Lieblingsspeise (Datteln) und seinem Lieblingsgetränk (süßer Tee). Die Frauen beschließen in den Laden zu gehen, um dort den Plan zu besprechen.

Der Arbeitstag neigt sich zu Ende. Die Leute treffen sich auf dem Marktplatz um zu tanzen -  Folkloretanz - "Jeder Tag geht mal vorüber. Müh und Plage sind jetzt schnell vorbei..."

  Folkloretanz - Frust der Räuber (Besetzung Wüste)

Folkloretanz - Frust der Räuber (Besetzung Oase)

  Folkloretanztanz

- schnellerer Folkloretanz -

  Schneller Folkloretanz

Die Musik beruhigt sich, die Leute verlassen die Bühne, es bleiben nur Yussuf, Omar, Mustafa und Ali auf der Bühne, die nicht bemerken, dass sie von Mordjana belauscht werden. Die Räuber trauern fernen Tagen nach, als sie gefürchtet und verschrien waren, als Ali Baba als ihr Anführer sie noch zu großen Taten führte: "Wo sind jene Tage nur geblieben?..."

  "Ach, Mustafa, mir ist so weh ums Herz!"

Sie erzählen die traurige Begebenheit, wie ein Stein auf Alis Kopf gefallen ist und er das Wort vergessen hat, das ihnen den Zugang zur Räuberhöhle ermöglichen könnte. Seither spricht er nur noch ein einziges Wort: "Baba". Sie bedauern die restlichen Räuber, die in der Höhle festsaßen und bestimmt inzwischen darin umkamen. Es bliebe ihnen jetzt nichts mehr anderes übrig, als ein ehrbares Leben zu führen, Allah stehe ihnen bei. Die vier Räuber ziehen sich zum Schlafen zurück.

Meyane erscheint und fleht zum am Himmel stehenden Mond, dem Zeugen ihrer bangen Nächte, dass der gefasste Plan glücke. Sie wäre dann wieder frei für ihren Omar.

  "Guter Mond" - (Besetzung Wüste)

"Guter Mond" - (Besetzung Oase)

  "Guter Mond..." (Besetzung Wüste)

  "Morgen wird es sich erweisen..." (Besetzung Oase)

Mordjana tritt aus ihrem Versteck hervor und ist ganz zuversichtlich, dass Allah ihnen am nächsten Tag beistehen werde. Meyane träumt euphorisch von ihrem neuen Leben danach. Sie begeben sich zu Bett.

Der Ruf des Muezzins deutet den Beginn des neuen Tages an.

Gamel erscheint schlaftrunken. Dalilah, als Bettlerin verkleidet preist ihm eine Wunderlampe an, die Wünsche erfüllen kann. Gamel kauft die Lampe, reibt daran und sofort erscheint Yasmina als Dschini verkleidet und erklärt, dass sie ihm alle Wünsche erfüllen werde.

  Wunderlampe (Besetzung Wüste)

  Wunderlampe (Besetzung Oase)

Dalilah rät ihm mit kleinen Dingen zu beginnen und einen Wunsch zum Frühstück zu äußern. Sie schlägt Tee und Datteln vor. Der Gedanke gefällt Gamel und er äußert den Wunsch. Dalilah versperrt ihm daraufhin die Sicht mit einem Schleier. Währenddessen stellen Mordjana und Meyane den Tee und die Datteln vor ihn hin. "Dschini" fragt ihn daraufhin, welchen weiteren Wunsch er hätte, worauf er sich Gold und Reichtum wünscht. Dalilah erklärt ihm, dass sein Ruhm von dem Fang der Räuber abhänge und er, solle ihm dieser Fang gelingen, Reichtümer erlangen werde. Dschini ermuntert ihn in den Wald zu gehen, um dort die Räuber mit ihrer Hilfe zu fangen. Sie werde bei ihm sein. Gamel bricht daraufhin auf in Richtung Wald, wo die Räuber sich aufhalten sollen.

Die vier Frauen tanzen übermütig und verhöhnen Gamel, der schon weg ist "...Dschini wird dich führen, wird dich dirigieren...".

  Freudentanz - (Besetzung Wüste)

Freudentanz - (Besetzung Oase)

  Freudentanz (Besetzung Wüste)

  Freudentanz (Besetzung Oase)

Der Freudentanz wird abrupt von der herannahenden Stadtwache unterbrochen: "Wir marschieren auf und ab..."

 

Die Soldaten sind von dem langen Marsch geschafft.  Hassan ruft nach Gamel, der Wachablösung hätte, doch dieser erscheint nicht. Hassan sonnt sich in seiner Überlegenheit. Er sieht sich eher zum Führer geschaffen als Gamel.

  Gamel, Wachablösung!

Er staucht noch einmal seine Truppe zusammen und lässt sie dann abtreten.

Dalilah, Yasmina, Meyane und Mordjana treffen sich am Brunnen. Mordjana erzählt, was sie am Vorabend den Räubern abgelauscht hat. Dalilah hat einen Plan, auch Hassan lächerlich zu machen. Sie schlägt vor, ihm das Gerücht zutragen zu lassen, dass am folgenden Abend, wenn die Tochter des Wesirs zu dessen Ehren auf dem Marktplatz tanzen wird, diese von der berüchtigten Räuberbande entführt werden soll. Hassan wird versuchen, diese zu schnappen und in die aufgestellte Falle tappen, die sie mit Hilfe der vier bekannten Räuber, die ins Vertrauen gezogen werden müssen, aufstellen werden. Mordjana soll Yussuf, Mustafa, Ali und Omar einzeln herlocken. Diese werden daraufhin mit List überwältigt und in den Laden gebracht. Als letzter kommt Omar dran.  

  Bisschen groß, doch sehr bequem... (Besetzung Wüste)

  Bisschen groß, doch sehr bequem... (Besetzung Oase)

Sie stellen ihn vor die Wahl entweder ihnen zu helfen oder Hassan ausgeliefert zu werden. Omar verspricht mit seinen Freunden alles zu tun, was die vier Frauen von ihm erwarten.

Die Stadtwache marschiert völlig geschafft auf den Marktplatz.

  Marsch der müden Stadtwache - (Besetzung Wüste)

Marsch der müden Stadtwache - (Besetzung Oase)

 

Die Soldaten beklagen sich, dass sie ständig marschieren müssten und es nicht mehr zum Aushalten wäre. Hassan befiehlt ihnen am folgenden Abend einen guten Eindruck zu machen, wenn die Tochter des Wesirs unverschleiert tanzen wird. Sie sollen wegtreten und ihre Festtagsuniformen anziehen.

Omar nähert sich Hassan verkleidet als Selim und fleht ihn an, ihm in seiner Not zu helfen: "O, großer Hassan-Bey, dass Allah mit dir sei!      Ich fliehe zitternd zu dir aus dem Reich des Bösen..."

  "O, großer Hassan-Bey,..." - (Besetzung Wüste)

"O, großer Hassan-Bey,..." - (Besetzung Oase)

  "O, großer Hassan-Bey,..." (Besetzung Wüste)

  "O, großer Hassan-Bey,..." (Besetzung Oase)

Er wäre von der Räuberbande mit seiner Karawane gefangen genommen worden und hätte als einziger entfliehen können. Er berichtet, dass die Schurken am folgenden Abend Leyla entführen wollen.

Da sie bestimmt glauben, dass er auf der Flucht umgekommen sei, wüssten sie nicht, dass er ihren Plan Hassan zutrage. Hassan solle ihm das Kommando über die Stadtwache lassen, da er Selim allein die Räuber kenne. Auf sein Zeichen könne Hassan am Abend die Bande festnehmen lassen. Mit der Aussicht auf seinen Triumph überlässt dieser ihm das Kommando und eilt zu dem Wesir.

Omar befiehlt daraufhin der Stadtwache, sich in bereitgestellten Gewürzsäcken zu verstecken und auf Hassans Ruf die Räuberbande festzunehmen.

  Versteck in den Gewürzsäcken - (Besetzung Wüste)

Versteck in den Gewürzsäcken - (Besetzung Oase)

  Hier, in diesen alten Säcken...

Der Wesir mit Gefolge und noch verschleierter Tochter tritt auf.

Während des anschließenden Bauchtanzes lässt Leyla ihren Schleier fallen. Das Volk ist entzückt von ihrer Schönheit.

  Leylas Bauchtanz - (Besetzung Wüste)

Leylas Bauchtanz - (Besetzung Oase)

  Leylas Bauchtanz (Besetzung Wüste)

  Leylas Bauchtanz (Besetzung Oase)

 

Omar beschwindelt Hassan, dass die Räuberbande in den aufgestellten Gewürzsäcken versteckt wäre. Dieser wendet sich an den Wesir:

"Lob sei dir und Allah lenke deine Schritte... Lass mich dich preisen, großer und erhabener Wesir..."

  "Lob sei dir...!" - (Besetzung Wüste)

"Lob sei dir...!" - (Besetzung Oase)

  Lob sei dir...! (Besetzung Wüste)

  Lob sei dir...! (Besetzung Oase)

Er rühmt sich, der Bezwinger der gefürchteten Räuber zu sein. Der Wesir fragt ihn, wo die ihm anvertraute Stadtwache sei. Hassan beteuert selbstsicher, dass alles in bester Ordnung sei, er brauche von dem erhabenen Wesir nur kurz die Hilfe seiner Palastwache. Dieser gewährt ihm das Kommando über die Wache. Hassan will den ersten Befehl erteilen, da

wird er von Gamel, der verzweifelt nach Dschini ruft, unterbrochen. Der Wesir fragt ihn unwirsch, was das Geschrei solle. Gamel erzählt, dass er die Wunderlampe erstanden hätte und Dschini ihm versprochen habe, die Räuber für ihn zu überwältigen. Er habe sich aber verirrt und sei etwas verwirrt. Der Wesir rät ihm daraufhin  doch an der Lampe zu reiben. Gamel reibt und "Dschini" erscheint. Sie nimmt den Schleier ab und das Volk erkennt in ihr sofort Yasmina. Dalilah klärt den Sachverhalt auf. Der Wesir schickt daraufhin Gamel zum Eselhüten in den Stall. Er gibt zu, sich in Gamel getäuscht zu haben.

Hassan wendet sich wieder an den Wesir. "Dieser war sicher die falsche Wahl und ist sein Geld nicht wert... Ich allein kann diese Räuber dir fangen..."

Das Volk fordert den Wesir auf, ihn gewähren zu lassen: "Großwesir, das ist der Mann, der uns die Räuber fangen kann..."

  Öffnung der Gewürzsäcke - (Besetzung Wüste)

  Öffnung der Gewürzsäcke - (Besetzung Oase)

  Großwesir, das ist der Mann, ... !

 

Hassan berichtet daraufhin, dass die Räuber seine Tochter fangen wollten, er aber Vorkehrungen getroffen habe.

Der Wesir ist entsetzt, dass seine Tochter in einer solchen Gefahr sei.

  Wo ist deine Stadtwache...?!

Hassan besänftigt ihn und befiehlt der Palastwache siegesgewiss den Gewürzsack Nummer eins zu öffnen. Diesem entsteigen Männer der Stadtwache, ebenso den nächsten drei. Hassan ist fassungslos.

  O, edler Wesir!...

Dalilah wendet sich an den Wesir und weist ihn darauf hin, dass auch sein zweiter Mann kläglich versagt habe: "O, edler Großwesir, dein zweiter Mann hat hier wohl wie der erste schon auf's Kläglichste versagt..." Er hat ohne Zögern das Kommando der Stadtwache ihrem Mittelsmann überlassen. Ihrem verstorbenen Mann Rashid wäre so etwas nicht passiert.

Der Wesir gibt zu, dass Dalilah die Wette gewonnen hat und einen Anspruch auf die Rente besitzt. Jedoch hat er einen anderen Posten für sie im Auge. Sie solle ihm aber zunächst raten, wer ihrer Meinung nach am geeignetsten für den Posten des Kommissars wäre. Dalilah sagt, dass Meyane und Yasmina sich als sehr tüchtig erwiesen hätten. Der Wesir hält entgegen, dass Männer zwar sehr gern Frauen für sich denken lassen, dass sie aber nicht von ihnen gelenkt werden wollen. Da weiß Dalilah die Lösung: Yasmina soll Yussuf und Omar Meyane heiraten. Die Männer werden offiziell die Stellen bekleiden und tatkräftig von ihren Frauen unterstützt werden.  

FINALE

  Finale - (Besetzung Wüste)

  Finale - (Besetzung Oase)

 

Der Wesir willigt ein.

Das Volk beginnt mit einem Preislied auf die tapferen Frauen: "Lob und Preis Dalilah und den tapfern Frauen!..."

Meyane, Yasmina, Mordjana raten ihren Männern immer das zu tun, was sie ihnen vorschlagen, worauf diese feststellen, dass sie jetzt zwar die großen Kommissare sind, ihre Frauen sie aber wahrscheinlich steuern.

Das Volk stimmt wieder den Lobgesang auf die tapfern Frauen an.

Meyane liegt in Omars Armen und kann es noch gar nicht fassen, dass das Schicksal sich zum Guten gewendet hat. Omar versichert ihr, dass es, wie sie weiß die Räuber in der Zukunft nicht mehr geben wird und er ihr einziger "Bösewicht" sei.

Halef und Nura freuen sich, dass ihre Tochter doch noch einen Kommissar zum Mann bekommt. Halef bemerkt, dass er Frauen, die Männer kommandieren etwas "sesam-äh seltsam" findet.

Durch den Versprecher fällt Ali das Zauberwort "SESAM" wieder ein und er eilt von der Bühne.

  Nun, ich bin über diese ...

Das Volk hebt wieder zum Lobgesang an.

Der Wesir schlägt Dalilah, von deren Klugheit er überwältigt ist, vor, seine Frau zu werden. Diese stellt eine Bedingung. So wie Sherezade müsse er ihr erst tausend Märchen erzählen. Der Wesir stellt sich der Herausforderung.

Das Volk fängt wieder den Lobgesang an,

da betritt Ali mit Gold und Edelsteinen beladen den Marktplatz.

Halef sagt, dass er doch gewusst habe, dass er einen geheimen Schatz vergraben habe. Er freue sich, dass er nun der Schwiegerpapa von seiner Tochter werde. Dabei gibt er ihm einen Klaps auf den Hinterkopf. Ali sagt daraufhin wieder "Baba" worauf der ganze Chor die Melodie des Loblieds auf "Baba, Baba..." singt.

  Lob und Preis... !

 

ENDE

 

 

Idee: Matthias Spengler

Musik, musikalische Leitung: Wilfried Michl

Songtexte: Wilfried Michl

Dialoge: Elke Weinmann, Gudrun Michl

Regie: Matthias Spengler

Regieassistenz: Verena Weißenbeck

Orientalischer Tanz: Christiane Rieger, Studierende (s.u.)

Choreographie türkische Folkloretänze: Burcin Köse

Dialog/Sprachcoach: Elke Weinmann

Gesangscoach: Kathrin Strobl

Bühnenbild/Bühnenausstattung: Renate Fink, Studierende (s.u)

Bühnenbau: Paul Kratz

Kostüme: Gudrun Michl, Ivava Javanovski, Sabrina Mihaljevic 

                 mit freundlicher Unterstützung von Frau Bachhuber

Maske, Hairstyling: Elke Weinmann, Gudrun Michl, Fabian Nagy, Studierende

Tontechnik: Ruprecht Schultz, Andreas Kanzler, Lisana Hartl 

Beleuchtung: Matthias Spengler, Studierende

Souffleuse: Elke Weinmann, Barbara Trischler

Öffentlichkeitsarbeit: Gudrun Michl, Karla Lang, Studierende (s.u.)

 

 

PERSONEN und ihre Darsteller:

 

Kassim Ben Salem Abu Hassan al Igrith, Wesir der Stadt Bashud: Andre Böttger

Leyla, dessen Tochter: Tugba Türk, Amada Julia Mantoura

Dalilah, Frau des verstorbenen Kommissars Rashid al Khabun: Tamara Stroka, Sandra Sacher

Yasmina, deren Tochter: Andrea Arnold, Leena Seidenader

Halef, Gewürzhändler: Jana Gebhard

Nura, dessen Frau: Anne Wolf, Kerstin Wolz

Meyane, die Tochter der beiden: Silvia Behrani, Stefanie Bayerl

Mordjana, deren Dienerin: Andrea Herrnberger, Jana Heinitz

Ali, Räuberhauptmann: Christoph Gritsch

Omar Ben Ali, dessen Sohn: Mathias Marschall, Matthias Spengler

Mustafa, Räuber: Sabine Meinhard, Julia Lob

Yussuf, Räuber: Magdalena Helmdach, Alexandra Beccara

Gamel, Kommissar der Stadtwache: Fabian Nagy, Karla Lang

Hassan, Kommissar der Stadtwache: Dragana Grubanovic, Andre Schindler

Ein Reisender: Veronika Eigner, Tatjana Fanelli

Mutter Gamels: Marion Schneider

Dieb: Karin Gimpl

Stadtwache: Ramona Tech, Stefanie Ackermann, Daniela Garbe, Manuela Golbach, Denise Pelger, Burcin Köse, Verena Weißenbeck,         Franziska Katzameier

Palastwache: Saskia Torpier, Karin Gimpl, Regina Stampfl

Tänzerinnen - Orientalischer Tanz: Nadine Franzen, Susanne Jung, Susanne Held, Verena Gleisner, Uyen Schotte, Stefanie Abl, Melanie Preuhs, Sarah Edl, Ines Bachschneider, Maria Neelsen, Sandra Kalinovski, Tugba Türk

Tänzerinnen - Türkische Folkloretänze: Kazharina Jauernig, Anja Müller, Sarah Sembdner, Steffi März, Sina Thiede, Sabine Eberth, Linda Gensthaler, Kati Keifel, Burcin Köse, Tugba Türk, Cemile Sahin, Silvia Behrami, Rebecca Karnaus

Volk: Lea Bernhard, Karin Lederer, Franziska Weiss, Sophie Booker, Kati Keifl, Corinna Geißel, Janina Drexel, Miriam Zollner, Manuela Rohrmüller, Nadine Wolf, Sandra Pfadisch, Barbara Trischler, Bettina Zeidler

 

 

ORCHESTER:

Querflöte: Manuela Bindl, Claudia Schaffhauser, Dominique Baumbach

Klarinette: Angela Brehm

Schalmei: Barbara Aigner

Es-Alto: Bianka Meyer, Stephanie Holzapfel

B-Tenor: Maria Helf

Horn: Anna Hillreiner

Fagott: Sonja Hippe

Violine: Gisela Gallist, Naemi Giebel, Rebekka Kugler, Barbara Denk, Tabea Mahlow, Damaris Mahlow, Katharina Nowak, Kristina Eber, Anton Groethuysen, Ulrich Baur

Viola: Hedwig Zeidler, Dr. Peter Sterzer

Violoncello: Verena Kappes

Saz: Michael Bauer

 

Kulissenbau (Wahlpflichtfach Renate Fink):

Karen Schultze, Doris Jeanson, Alexandra Grasser, Ines Bachschneider, Franziska Steffl, Melanie Preuhs, Daniel Singhoff, Stefanie Martin, Ann-Kathrin Schmidt, Lisana Hartl, Annika Förster, Julia Danner, Sandra Kalinowski

Öffentlichkeitsarbeit (Wahlpflichtfach Gudrun Michl): Vanessa Vettori, Jana Genhard, Mona Saller, Sabine Fackler, Ivana Javanovski, Lara Lohse, Andreas Kanzler, Lisana Hartl, Michaela Pinsker, Franziska Kuder, Elisabeth Altmann, Doris Jeanson, Sonja Wenger, Claudia Bannert, Sabrina Mihaljevic

 

Aufführungsbedingungen:                                                       

 

Songbook  "Dalilah und die 40 Räuber"                                

 

Aufführungsmaterial:                                                           

Partitur, Orchesterstimmen, Textheft

                                 

Playback        w.michl@mnet-mail.de

 

DVD            "Dalilah und die 40 Räuber"           w.michl@mnet-mail.de

 

CD               "Dalilah und die 40 Räuber"            w.michl@mnet-mail.de

 

 

 

wache

    

w.michl@mnet-mail.de