[Das Gespenst von Canterville]  [Oh Tello!]  [Isabella]    [Hexen, Hexen!]  [Prinz Pfifferling]  

 

 

 

 

TEMESWAR- Das Musical

oder

ILONKA UND DIE MACHT DER KARTEN

 

 

Zwölf Aufführungen fanden zwischen dem 24.01.2012 und dem 4.02.2012 im Anton-Fingerle Bildungszentrum München, Schlierseestr. 47 statt.

Wir hatten ein phantastisches Publikum. Vielen Dank den über 4500 Besuchern unserer Vorstellungen.

 

Demnächst  weitere Tonbeispiele,  Videobeispiele

 

  Trailer-TEMESWAR-Das Musical oder Ilonka und die Macht der Karten

Kurze Inhaltsangabe (wenn Sie es eilig haben):

Dem aufblühenden Wohlstand der Zeit setzt sich eine Gruppe Gesetzloser, die Haiduci/Betyaren entgegen, die reisende Handelsleute überfallen und die Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzen. Sie werden von einer jungen Frau, Ilonka aufgestachelt, deren Eltern nach dem Aufstand von 1849 von den Habsburgern umgebracht wurden, was sie veranlasste auf blutige Rache zu sinnen. Ilonka manipuliert dabei die Haiduci/Betyaren mit ihren Karten. Alles was diese vorhersagen wird strikt befolgt.

Die Bürger von Temeswar beschließen nach Wien und Buda zu schreiben um sich erstens von den Untaten zu distanzieren und um Hilfe in der Not zu bitten. Die Delegationen treffen in Temeswar ein, aber durch Ilonkas Karten davon in Kenntnis gesetzt, sind auch die Haiduci/Betyaren verkleidet zur Stelle. Ilonka sagt dem österreichischen Gesandten Friedrich Ferdinand von Auersperg zum Entsetzen aller Anwesenden eine schlimme Zukunft voraus, woraufhin dieser in einer Rede geschehenes Unrecht bedauert und seinen Wunsch äußert, dass alle Völkergruppen im ganzen Reich künftig friedlich miteinander leben sollten. Ohne es wahrhaben zu wollen verliebt sich Ilonka in den Rittmeister.

Im nächtlichen Rosengarten/parcul rozelor verlangen darauf Pista der Anführer der Haiduci/Betyaren und ihre Freundin Marika, dass sie den Habsburger zu einem Treffen laden soll, wo sie ihn überwältigen wollen um dadurch einen Trumph gegen die österreichischen Besatzer zu haben. Der Plan wird aber von dem ungarischen Gesandten belauscht. Er beschließt einzugreifen, die Haiduci/Betyaren gefangen nehmen zu lassen und so einen Vorteil für sich heraus zu schlagen.

In der kommenden Nacht treffen sich Ilonka und Friedrich Freiherr von Auersperg. Ilonka bereut im Laufe des Treffens zu spät ihre Entscheidung. Sie merkt, dass sie ihn liebt, will ihn noch warnen und beschützen, doch es ist bereits zu spät. Die Haiduci/Betyaren überfallen die beiden und nehmen von Auersperg gefangen.

Ihre Siegesfreude währt allerdings nicht lange, denn auch die ungarischen Jäger sind zur Stelle. Die Widerstandskämpfer werden von ihnen überwältigt und gefangen genommen.

Die hinzukommende Bevölkerung von Temeswar ist froh und glücklich. Endlich wird Frieden und Wohlstand gesichert sein.

Da kommt der Bote, der beim Kaiser in Wien war, zur Versammlung und gibt bekannt, dass es neue Entwicklungen gibt. Es kommt zu großen Zugeständnissen zwischen Österreich und Ungarn. Die Doppelmonarchie wird gegründet. Es wird ein gemeinsames Reich geben und somit umfassenden Frieden.

Da ist der Jubel noch viel größer außer natürlich bei den Haiduci/Betyaren.

Von der allgemeinen Freude bewegt, macht der Präfekt von Temeswar den Vorschlag, den Betyaren - auf Grund der neueren historischen Entwicklungen - eine Amnestie zu gewähren. Schließlich war die Bande auch nicht besonders erfolgreich.

Nach kurzem Zögern stimmen die Parteien zu und einer allumfassenden Feier steht nichts mehr im Wege.

 

Ausführliche Inhaltsangabe :      (Durchgehend musikalische Szenen, sowie die Titeln der Songs sind in weißer Farbe dargestellt)  

Die Kaufleute Hofer sind mit Trägern und einer Leibwache auf dem Weg nach Temeswar. Sie beklagen sich über die schlechten Straßen und freuen sich darauf, dass die Strecke bald mit der Eisenbahn befahren werden kann.

"Nimmt denn dieser Weg kein Ende...!"     Ouvertüre, 1. Szene

Da werden ihre schlimmsten Befürchtungen wahr, sie werden von den Betgyaren, einer Gruppe Gesetzloser überfallen.  

      Die Gesetzlosen sind auch nicht durch Geschenke zu besänftigen.

Sie werden von Ilonka angestachelt, alles, was österreichisch ist, zu vernichten. Dabei verlassen sich alle auf die Weissagung ihrer Tarotkarten. 

  "Leg die Karten...!"        "Macht der klugen Karten"    

Diese sollen nun auch entscheiden, ob die Gefangenen umgebracht werden sollen. 

Die Betyaren hinterfragen schon lange den Sinn der Überfälle, die ihre „Revolution"  in keiner Weise voranbringt. Ilonkas Karten sagen diesmal voraus, dass den Betyaren eine akute Gefahr droht, weswegen man beschließt, die Gefangenen leben zu lassen und sofort zu fliehen. Da ertönt auch schon das durchdringende Warnsignal der Tárogató, mit der Bela, ein Sympathisant, die Gesetzlosen warnt.. 

Kaum sind die Betyaren geflohen, kommen der Hauptkommissar Gyula Szene mit seinen Bütteln und verhören erst mal gestreng die befreiten Kaufleute. Die bei der hereeinbrechenden Gefahr vorher geflohenen Leibwächter sind auch wieder zurück und behaupten, dass es hunderte Gesetzlose gewesen seien und sie sich nach Hilfe umgesehen hätten.

Gyula Szene verweist alle auf die bervorstehende Bürgerversammlung in Temeswar, bei der man seine Anliegen und Vorschläge zum Vorgehen gegen die Betyaren anbringen kann.

Auf dem Domplatz von Temeswar treffen sich Bürger aus der Stadt, Kaufleute, Bauern aller Nationen vom Land. Man freut sich, wieder gute Geschäfte abzuschließen.

"Bine ai venit cucoane!"  "Du machst deins und ich mach meins..."  "Ein viel zu schöner Tag zum Gschäfte machen..." 

Béla Fagyás singt zu der Drehorgel von den schauerlichen Taten der Banditen. Dazu tanzt sein Bär.   "Sie tauchen auf..." 

  Domplatz

"Hört, ihr guten Leute und gebt Acht...!"               

Zu ungarischen, deutschen und rumänischen Motiven werden Geschäfte gemacht, Töchter und Söhne ermahnt, weil sie den verkehrten jungen Männern oder Mädchen nachschauen, wobei doch die Eltern schon den/die Richtigen/ge auserkoren haben.  

"Jaj de edes, schau was ist das Mädel schön...!"     "Jaj de edes, schau was ist das Mädel schön...!"    

"Mädel, wu schauscht dann hiiin?!"     "Mädel, wu schauscht dann hiiin?!"    

Immer wieder singen alle ein Loblied auf das schöne Temeswar, wo man Menschen aus dem ganzen Land trifft, die alle ihre eigene Sprache sprechen. 

"Im schönen Temeswar..."   "Im schönen Temeswar..."    

Man freut sich, dass der Wohlstand Einzug hält und Frieden herrscht. Der einzige Wermutstropfen ist die Gefahr, die von den Gesetzlosen ausgeht. Man muss deswegen endlich etwas gegen diese unternehmen.

Der Präfekt Ormós Zsigmond tritt in die Mitte und verkündet, dass etwas gegen diese Gefahr getan werden müsse.

Man berät sich und entschließt, einen Boten nach Wien zu schicken, der dem Kaiser eine Bulle überreichen soll, in der man sich von den Betyaren distanziert und ihn um Hilfe gegen sie bittet. Auch nach Buda soll das gleiche Anliegen geschickt werden.

In Euphorie gehen alle die Verwirklichung des Planes an. 

  Wir packen den Stier bei dem Horn...!

Man betet, dass Gott alle beschütze und im Streite stärke 

"Breite die Hände mit Güte über uns Flehenden aus...!" 

und wählt als würdigen Boten Ion Şişu aus, der mit der Bulle versehen nach Wien fahren soll.

Während Şişu nach Wien fährt, singt Béla Fagyás wieder zur Drehorgel, dass es den Gesetzlosen nun bald schlecht ergehen wird.

"Nehmt Euch in Acht, Ihr teuren, tapf’ren Helden...!"

Ion Şişu trifft in der Wiener Hofburg ein  und wird vom Unterstaatssekretär über den zweiten, ersten Ministerialsekretär und den Oberstaatssekretär bis zu dem Vorzimmer Kaiser Franz Josephs verwiesen, den man bloß stimmlich im Dialog mit der Kaiserin Sissi wahrnimmt. Der Oberstaatssekretär kommt aus den kaiserlichen Gemächern zurück und berichtet, dass der Kaiser dem Antrag zugestimmt hat.

Im Lager der Betyaren beklagen sich diese über ihr mühevolles Leben in der Kälte, weit weg von ihren Geliebten in der Stadt. 

  "Eva, Magda, Boglárka, Rodica!"  "Eva, Magda, Boglárka, Rodica!

Der besoffene Bálint will sie zum Mittrinken anregen, stößt aber heute auf keine Zustimmung. Sie sind nur frustriert.

Marika versucht sich auch im Kartenlegen und will Pista mit Hilfe der Karten darauf hinweisen, dass sie in ihn verliebt ist. Dieser hat aber nur Augen für die hinzukommende Ilonka. Er beklagt sich, dass seine Männer unzufrieden sind und den Sinn ihres Kampfes nicht mehr einsehen. Auch er hätte lieber ein Haus und eine Familie. Ilonka, die weiß, dass er am liebsten mit ihr eine Familie gründen möchte, verhöhnt ihn daraufhin. Auch Marika bemerkt dazu, dass die schlimmen Dinge, die Ilonka passiert sind als ihre Eltern von den Habsburgern umgebracht wurden schon fast zwanzig Jahre her sind und die Menschen jetzt einfach in Frieden leben wollen.

Ilonka ist darüber erbost und singt ihr Rachelied auf die Österreicher.

  "Ihr mit eurem kleinen Krämergeist...!"   

"Der Hass bestimmt ihr Denken und ihr Tun...

Marika bedauert, dass Pista nur Augen für sie hat und wieder von ihr aufgestachelt wird.

Pista ist begeistert von dem Feuer Ilonkas, das all seine Männer ergreift. Diese legt noch einmal die Karten um die genaue Vorgehensweise für ihren Kampf zu sehen. Die Karten raten ihr, unerekannt nach Temeswar zu gehen, da der Feind dort konspiratives gegen sie plant.. Alle Betyaren, die bedingungslos den Karten vertrauen, stimmen in den Sang mit ein: 

„Wir gehen nach Temeswar, verkleiden uns und horchen den Feind aus...!   "Wir gehn nach Temeswar..." 

Auf dem Domplatz in Temeswar treffen sich wieder alle und warten auf die Ankunft der österreichischen und ungarischen Delegationen. Man ist fest entschlossen dem Unwesen der Betyaren jetzt ein Ende zu setzen.

  "Jetzt ist Schluss! Den Betgyarn droht geballter Hass...!"

Der Präfekt begrüßt unterwürfig die eintreffenden Herrschaften und übersieht fast die ungarische Delegation. Temeswarer Frauen mokieren sich über die prunkvolle Erscheinung der Schwester des österreichischen Gesandten Friedrich Ferdinand von Auersperg. Diese hat aber bald nur Augen für den Sohn des Präfekten, den sie mit einem Kärtchen zum Tee einlädt.   

Ilonka und die Betyaren sind als Spielleute verkleidet auch auf dem Platz. Sie planen hochgestellte Persönlichkeiten zu entführen um ein Druckmittel gegen die verhassten Österreicher zu haben.

Die Gesandtschaften kommen mit dem Präfekten von der Beratung zurück und verkünden, dass sie gemeinsam gegen die Gesetzlosen vorgehen werden. Das ganze Volk stimmt in den Entschluss, die Betyaren zu vernichten, ein.

Ilonka drängt sich zu dem österreichischen Gesandten vor und bietet ihm an, ihm die Zukunft aus den Karten zu lesen. Er gibt den Soldaten Zeichen, sie durchzulassen. Daraufhin sagt sie dem verhassten Österreicher eine schreckliche Zukunft voraus, was alle Anwesenden ob der Dreistigkeit entsetzt. Von Auersperg jedoch gibt ihr einen Kuss auf die Stirn und bedauert in seiner Ansprache alles Unrecht, das von den Österreichern ausgegangen ist. Er äußert seinen Wunsch, dass künftig alle Völkergruppen friedlich miteinander leben sollen. 

"Ein schlimmes Los aus deinem Mund!..."    "... erbarmungslos tust du mir kund..." 

Ohne es wahrhaben zu wollen ist Ilonka von dem Rittmeister und seinen Worten beeindruckt. Das ganze Volk bekennt, dass es hinter ihm steht und gemeisam gegen die Feinde, die den Frieden bedrohen, kämpfen wird.

"Wir stehen hinter dir mit Herz und Sinn!..."

Die Eintracht wird, während alle anderen im Freeze verharren, nur von den Allegorien Hass und Überheblichkeit in Frage gestellt, die mit einer süßlichen Walzermelodie ihre Überzeugung bekunden, dass die Welt sich immer gleich dreht und der Hass und die Überheblichkkeit die Menschen auch weiterhin beherrschen werden.

"Ja, der Kleingeist der Menschen ist niedlich!... Es dreht die Welt sich immer gleich...!"   

Ilonka ist allein des Nachts im winterlichen Rosengarten. 

  "Tief im Herzen brennt das Feuer...!"

Sie ist verwirrt, da sie neben ihrem heißen Rachedurst eine Verunsicherung spürt, die von den Worten des Rittmeisters ausgelöst wurde. Sie schüttelt jedoch ihre Verwirrung wieder ab. Da beobachtet sie die Schwester von Auerspergs, die mit dem Sohn des Präfekten bei einem von der Zofe aus einiger Entfernung bewachten Flanad heftig flirtet.

Nachdem die beiden wieder weg sind, denkt Ilonka wieder an Friedrich von Auersperg, an das Gefühl, das ihr durch den Körper ging, als er ihr die Stirn küsste.

"Wie unbeschwert die anderen doch ihr müßig Leben führen..."

Die Allegorien tauchen wieder auf und bekunden ihre Überzeugung, dass der Hass und die Überheblichkeit die Menschen auch weiterhin entzweien werden. Sie ziehen wieder ab.

"...Es dreht die Welt sich immer gleich..." 

Pista und Marika nähern sich Pläne schmiedend. Sie wollen den Rittmeister mit einem Brief Ilonkas in den Rosengarten locken und ihn dann entführen. Diese tritt erbost aus ihrem Versteck hervor und stellt die beiden zur Rede, weil sie über ihren Kopf hinweg Pläne schmieden. Marika sagt ihr daraufhin ins Gesicht, dass sie in den Rittmeister verliebt ist. Ilonka verneint das zwar, ist sich aber ihrer Aussage nicht mehr so sicher. Sie schlägt vor, lieber die Schwester Auerspergs zu entführen, worauf man entscheidet beides zu tun. Ilonka soll sich mit dem Rittmeister treffen, der dann von den Betyaren überwältigt wird, und seine Schwester wird auch gefangen genommen. Damit könnte man eine generelle Begnadigung für die Betyaren herauspressen.

Pista und Marika sind so begeistert über ihren Plan, dass sie dabei auch ihre Zuneigung zueinander entdecken. Alle drei gehen ab.

Im Hintergrund hat jedoch der ungarische Gesandte Zoltán Fazekás die Unterredung beobachtet und will daraufhin die Wiener Delegation warnen. Da mischen sich die Allegorien ein und überzeugen ihn, dass er die Gelegenheit ergreifen und als großer Held und Befreier auftauchen solle, um von Auersperg aus den Klauen der Betyaren zu befreien. Er befiehlt daraufhin die Befreiung der Österreicher und die Festnahme der Rebellen vorzubereiten.

  "Freunde, das war äußerst interessant!"

Ilonka ist wieder allein im Rosengarten. Sie ist hin und hergerissen. 

"So nah war ich noch nie an der Erfüllung meines Ziels!..."

Einerseits könnte sie sich jetzt endlich rächen, andererseits hat sie von Auerspergs Kuss doch sehr verwirrt. Sie will wieder mal die Karten entscheiden lassen, wie sie sich verhalten soll. Die Karten sagen ihr diesmal wundervolle Dinge, eine Liebe, die in Erfüllung geht, voraus. Erstmals verwirft sie den Rat der Karten und entscheidet sich doch zu ihrer lang erstrebten Rache. Sie wird den Brief mit der Einladung schreiben um sich endlich zu rächen.

Im nächtlichen Rosengarten trifft von Auersperg ein, der auch in Ilonka verliebt ist. 

  Rosengarten

"Die Künderin von Schicksalsschlägen ganz allein mit mir im Park...!"

"...Reich mir die Hände,..." 

Sie merkt jetzt zu spät, dass sie ihn wirklich liebt und gleichzeitig dabei ist ihn zu verraten. Im letzten Augenblick will sie ihn noch warnen und bekennt ihm, dass sie ihn liebt, da fallen die Betyaren ein und überwältigen den Rittmeister.     Auch seine Schwester wird herbeigezerrt. Kaum ist das jedoch geschehen, überwältigen die Polizisten unter Zoltán Fazekás die Betyaren. Fazekás brüstet sich, gerade im richtigen Augenblick gekommen zu sein um die Bedrohten aus größter Not zu befreien.

 

 Das hinzuströmende Volk huldigt dem Befreier.  

"O, große Ehre dem umsichtigen Helden,...!"

Da erscheint Ion Şişu, der Bote von seiner Reise aus Wien und verkündet die freudige Nachricht, dass eine neue ungarische Regierung unter Graf Andrássy ernannt worden ist und Fanz Joseph und Sissi zum Königspaar von Ungarn gekrönt werden sollen. Der Jubel ist darauf noch größer.  

In dem allgemeinen Freudentaumel schlägt der Präfekt vor, auch die Betyaren, die eigentlich doch nichts wirklich schlimmes angerichtet haben, zu begnadigen. Von Auersperg stimmt dem unter den Bedingungen zu, dass diese sich wieder in das gesellschaftliche Leben eingliedern und Ilonka ihn heiratet. Diese ist ganz überwältigt und stimmt freudestrahlend zu.

  Finale

Im allgemeinen Freudentaumel finden sich auch Margarethe, die Schwester von Auerspergs und der Sohn des Präfekten, sowie die Betyaren mit ihren Geliebten aus Temeswar.      

Über die polyphon verwobenen drei ethnischen Motive rufen alle die Namen der Geliebten durcheinander. Es findet sich alles in friedlicher Eintracht.

Im schönen Temeswar zeigt man dem Publikum, wie viele Jahre später nach dem Vorbild dieses Landstrichs die EU entsteht.  "...Im schönen Temeswar..." 

Während alle im Hintergrund in Zeitlupe raufen, bekunden der Hass und die Überheblichkeit wieder ihre Überzeugung, dass es bald wieder Streit geben und die Eintracht keinen Bestand haben wird.

Darauf folgt das Bekenntnis von allen, dass hier ein Zeichen gesetzt werden soll, dass der Friede und die Freundschaft, .wenn alle es wollen, stets Bestand haben kann.

"Einigkeit und Friede im ganzen Land..." 

 

 

 

Idee:                                         Matthias Spengler, Wilfried Michl, Gudrun Michl, Frank Braun, Franziska Katzameier

Story:                                       Matthias Spengler

Musik, musikalische Leitung:  Wilfried Michl

Songtexte:                                 Wilfried Michl

Dialoge:                                    Matthias Spengler, Wilfried Michl, Gudrun Michl

Regie:                                       Matthias Spengler

Choreographie:                       Dragana Grubanovic, Anja Fleischmann, Burcin Köse

Bühnenbild/Bühnenausstattung:  Michaela Kopriwa, Studierende

Bühnenbau:                              Paul Kratz, Studierende

Kostüme:                                          Gudrun Michl, Renata Kaiser

Maske:                                      Gudrun Michl, Studierende

Tontechnik:                              Ruprecht Schultz, Veronika Klinger,, Julian Kögl, Fabian Kuffner,   Vinzenz Mitterhuber

Beleuchtung:                              Matthias Spengler, Oliver Weiß

Öffentlichkeitsarbeit, 

Hinter der Bühne:                    Gudrun Michl,  Studierende 

Künstlerische Gestaltung:        Johannes Kreiner

Graphische Gestaltung:           Andreas Kreiner

Bär:                                          Gudrun Michl    

an der Drehorgel:                       Inge Wiederhut 

Wir bedanken uns bei   Herrn Winfried Klein für das Stanzen des Drehorgelliedes

Desgleichen bedanken wir uns bei Frau Rita von der Haar Czogalla und den Studierenden für die kulinarische Betreuung

und bei Herrn Paul Kratz für die Fotos.

 

 

Die Personen und ihre Darsteller:

Präfekt und Bürger von Temeswar

Gulyás

Kaiserschmarrn

Präfekt Ormós Zsigmond

Andreas Kreiner

seine Frau Zsuzsanna,

Simone Worf

Anja Fleischmann

deren Sohn András

Phillip Roller

deren Sohn Tamás

Magda Putko

deren Tochter Éva

Claire Yanez

Sandra Fuchs

Ion Popescu Wirt

Melanie Veit

seine Frau Irina,

Anna Zach

deren Töchter

Ivona Selimovic, Kristina Ruthus, Manuela Riedl, Jasmin Trautner

Hannes Hofer Kaufmann

Manuela Straßer

seine Frau Therese,

Adam Julia

Selina Lorenz

ungarische Leibwächter

Carolin Scholz

Johanna Kascha

Erzsebet „Erzsi" Farcás, Kauffrau

Lisa Pannier

Nikolaus Maringer Bauer

Felix Schultz von Dratzig

Carolin Hoffer von Ankershoffen

seine Frau Barbara

Julia Mach

Katharina Brehm

deren Söhne Peter

Manuela Riedl

Josef

Rahel Casapino

Carolin Scholz

seine Frau Krisztina,

Katharina Kinzl

seine Tochter Magda

Cristina Gossmann

Ileana Antonescu

  Daniela Deisinger

deren Töchter Adriana

Ivona Selimovic

Ruxandra

Jasmin Trautner

Eugenia

Vanessa Retzer

Friedrich Scholz Advokat

Renata Kaiser

Béla Fagyás ein Sympathisant und Bänkelsänger

Dominik Oberhauser

Matthias Spengler

Ion Şişu, der Bote

Paul Stichnoth

Untergrundkämpfer

ungarische Patrioten, bunt zusammen gewürfelte, einfache, junge Idealisten, die den Österreichern eins auswischen wollen, als Zigeuner und Spielleute getarnt

Kommandant: Pista Kömüves

Gerald Michl

Frank Braun

ideologische Anführerin: Ilonka

Boglárka Istenes

Nadja Juretzka

Ilonkas beste Freundin: Marika

Achan Jasim

Franziska Katzameier

Männer:

Levente

Michael Jakob

Ádám

Ramona Schmid

Dumitru

Lena Hausmann

Bálint

Burcin Köse

Susanne Pronath

Máté

Flo Riedl

Beate Assfalg

Frauen:

Anna

Jenny Liesegang

Boglárka

Sandra Hammer

Réka

Tijana Stefanovic

Zsófia

Alexandra Ziegler

Lili

Tanja Stefanovic

Viktoria

Alice Huther

Ilka

Larissa Bauer

Dragana Grubanovic

Die Ungarn

Gesandtschaft des ungarischen Landtags

Politiker aus Buda Zoltán Fazekás

Carmen Szelinski

Nadja Neubauer

ungarische Polizisten:

Hauptkommissar Gyula Szene,

 

Sebastian Koch

mehrere Polizisten  der Stadt Temeswar

Veronika Schalk, Tanja Windl, Rahel Casapino

Die Österreicher

Unterstaatssekretär

Ramona Schmid

zweiter Ministerialsekretär

Lena Hausmann

erster Ministerialssekretär

Michael Jakob

Oberstaatssekretär

Florian Riedl

Gesandtschaft des österreichischen Kaisers:

Friedrich Ferdinand von Auersperg, „Rittmeister der Groß und Deutschmeister",

 

 

Patrick Siebert

 

 

Dominik Seitz

seine Schwester Margarethe

Annalena Lob

Sabine Götschel

ihre Zofen 

Constanze Ofenstein, Daniela Schmidt

Hr. Schmid

Frl Maier

Gianna Erkul

Kerstin Meister

Matthias Spengler

Svenja Wiechert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ORCHESTER in Kooperation mit der 

Städtischen Sing- und Musikschule

Musikalische Einstudierung, Leitung: Wilfried Michl

Querflöte:                                        Barbara Aigner, Sarah Maier

Klarinette:                                       Angela Hummel, Theresa Till, Alexandra Friede,

                                       Katharina Illek

Es-Alto:                                           Nathalie Spaeth

Fagott:                                            Annemarie Eder

Tarogato:                                        Julian Kögl

Trompete:                                       Dieter Hock, Christoph Zeitler

Tuba/Bariton:                                  Barbara Margreiter

Violine:                                           Karl W. Agatsy, Claus Filser, Sonja Weber, Lindsey Wang,

                                                      MarioAmadori,Arlinda Isenay, Maria Ricci, 

                                                      Laura-Vanessa Stegraier, Diaz, Matea Cvitanovic, 

                                                      Alina Stiehm, Ilya Portnoy, Elisabeta Fersini, Tilo Götz

Viola:                                                        Dr. Peter Sterzer, Andrea Krühler, Hedwig Zeitler

Violoncello:                                    Ute Krühler

Kontrabass:                                    Christiane Ludwig

Gitarre:                                           Ulrich Baur, Michael Bauer

Schlagzeug:                                    Valentin Sacha

 

 

Aufführungsbedingungen:             

 

Songbook  "Ilonka und die Macht der Karten"                  

 

Aufführungsmaterial:             

Partitur, Orchesterstimmen,  Textheft  

     

Playback        w.michl@mnet-mail.de           

DVD "Ilonka und die Macht der Karten"         w.michl@mnet-mail.de

   

CD     "Ilonka und die Macht der Karten"          w.michl@mnet-mail.de