[Das Gespenst von Canterville]  [Oh Tello!]  [Isabella]    [Hexen, Hexen!]  [Prinz Pfifferling]  

 

 

 

ILONKA UND DIE MACHT DER KARTEN

 

 

Zwölf Aufführungen fanden zwischen dem 24.01.2012 und dem 4.02.2012 im Anton-Fingerle Bildungszentrum München, Schlierseestr. 47 statt.

Wir hatten ein phantastisches Publikum. Vielen Dank den über 4500 Besuchern unserer Vorstellungen.

 

Demnächst  Tonbeispiele,  Videobeispiele

 

 

Inhalt

Die Einwohner in Temeswar machen sich Sorgen, man munkelt von Rebellion, von Aufstand. Dabei wurde die Ungarische Revolution gerade (17 Jahre ist es her) blutig niedergeschlagen. Endlich beginnt wieder eine Annäherung der Ungarn und der Österreicher. Gerade da kommt es zu räuberischen Anschlägen von Untergrundkämpfern, den Betgyaren, die den wackeligen Frieden auf eine harte Probe stellen. Schlimmer noch als dass diese Anschläge stattfinden, ist es, dass man nicht weiß, wer sich hinter den Taten verbirgt. Die Untergrundkämpfer schlagen schnell zu und verschwinden wieder in ihren Verstecken. Niemand weiß, wer sie sind. Die Taten finden jedoch alle in der unmittelbaren Umgebung statt und die Menschen fürchten Repressalien.

Der Präfekt von Temeswar, Ormós Zsigmond, ist höchst alarmiert. Er trommelt seine Mitbürger zusammen und berät sich mit ihnen. Es wird beschlossen, in direkte Verhandlungen mit dem frisch einberufenen ungarischen Landtag und dem Österreichischen Kaiser zu treten. Sie wollen eidesstattlich erklären, dass sie nicht sympathisieren und alles tun damit die Überfälle aufhören, was wird man sehen. Man stattet einen Boten mit einer Bulle aus und schickt ihn nach Wien.

Nach langer Reise hat der Bote Erfolg. Ein Treffen der österreichischen mit der ungarischen Delegation wird in Temeswar arrangiert.

Die Rebellen sind wohl organisiert. Sie sabotieren, stehlen und rauben und verschwinden wieder in den weiten Moor- und Sumpflandschaften. Zwei unfehlbare Dinge, lässt die kleine Untergrundkämpfergruppe immer wieder den spärlich ausgerüsteten ungarischen Landwehrtruppen und den kaiserlich österreichischen Jägern entkommen: befreundete Sympathisanten, die sie durch ihr Spiel mit der Torogato warnen und die unfehlbaren Vorhersagen Ilonkas. Sie legt die Karten und sagt die Zukunft voraus. Die Untergrundkämpfer vertrauen ihrer Vorhersage bedenkenlos.

Die meisten von ihnen würden inzwischen aber lieber ein bürgerliches Leben führen. Im südlichen Ungarn breitet sich prosperierender Wohlstand aus. Durch die Eisenbahn ist das Land an die Welt angebunden. Der Handel blüht. Ilonka aber hat einen furchtbaren Hass auf die Monarchie, weil ihre Eltern in den Aufständen ums Leben gekommen sind und so hetzt sie immer weiter zu schlimmen Taten. Frieden gibt es erst wenn das Ziel erreicht ist. Das Ziel ist aber inzwischen schon längst nicht mehr klar.

Der Anführer der Untergrundkämpfer ist schrecklich verliebt in Ilonka, aber sie erwidert diese Liebe nicht und verhöhnt und verspottet ihn.

Von dem Treffen in Temeswar erfahren die Betgyaren durch Ilonkas Kartenlegekunst. Sofort planen sie, das Komplott gegen sie von vorn herein zu untergraben und begeben sich als Zigeuner und fahrendes Volk getarnt nach Temeswar.

Als das Treffen stattfindet und die verschiedenen Delegationen dort beraten, kommen die Parteien schnell zu dem Schluss, dass den Betgyaren der Garaus gemacht werden muss und dass es wohl am besten ist, zusammen zu arbeiten.

Am Höhepunkt des Treffens drängt sich Ilonka zu dem Rittmeister vor und liest ihm die Karten. Sie sagt ihm eine schlimme Zukunft voraus, doch anstatt sich zu echauffieren, küsst er sie auf die Stirn und bedauert in einer kurzen Rede die Ungerechtigkeiten, die in der Vergangenheit passiert sind. Seine Worte bewirken auch bei der verbitterten Ilonka eine Verwandlung und sie verliebt sie sich in ihn ohne es vorerst wahrhaben zu wollen. Ihrer besten Freundin Marika entgeht das nicht.

Ilonka gerät dadurch in einen schlimmen Interessenskonflikt. Einerseits hasst sie die Österreicher und wünscht sich nichts mehr als die Befreiung von der Unterdrückung, andererseits hat sie der Rittmeister von Auersperg so beeindruckt, dass er ihr nicht mehr aus dem Sinn geht.

Marika und der Kommandant der Untergrundkämpfer, Pista Kömüves, kommen hinter Ilonkas Geheimnis. Pista ist schwer enttäuscht, da er selbst in Ilonka verliebt ist. Er zwingt sie nun einen Brief zu schreiben und sich mit dem Rittmeister von Auersperg zu einem nächtlichen Stelldichein im Rosengarten zu verabreden, damit die Betgyaren sich dann seiner bemächtigen können und somit einen Trumpf gegen die österreichischen Besatzer haben. So können die Widerstandskämpfer endlich ihre Ziele erreichen.

Ilonka weiß nun nicht, was sie tun soll. Wendet sie sich gegen ihre Gefühle, muss sie den Rittmeister ans Messer liefern. Entscheidet sie sich für ihn, wird sie ihn nie wieder sehen und alle ihre Pläne werden zunichte. Ihre Entscheidung sollen ihr wieder die Karten erleichtern. Eindeutig raten sie ihr sich für die Liebe zu entscheiden. Ilonkas Herz aber ist verhärtet. Sie will ihre Liebe nicht wahrhaben und keinesfalls auf ihre Rache verzichten. So entscheidet sie sich das erste Mal gegen die Karten und schreibt den Brief mit der Einladung zum Stelldichein an den österreichischen Rittmeister.

Der Plan der Betgyaren wurde allerdings von Zoltán Fazekás, dem ungarischen Gesandten belauscht. Er beschließt einzugreifen, die Betgyaren gefangen nehmen zu lassen und so einen Vorteil für sich heraus zu schlagen.

In der kommenden Nacht treffen sich Ilonka und Friedrich Freiherr von Auersperg. Ilonka bereut im Laufe des Treffens zu spät ihre Entscheidung. Sie will ihren Geliebten noch warnen und beschützen, doch es ist bereits zu spät. Die Betgyaren überfallen die beiden und nehmen von Auersperg gefangen.

Ihre Siegesfreude währt allerdings nicht lange, denn auch die ungarischen Jäger sind zur Stelle. Die Widerstandskämpfer werden überwältigt und gefangen genommen.

Die hinzukommende Bevölkerung von Temeswar ist froh und glücklich. Endlich wird Frieden und Wohlstand gesichert sein.

Da kommt ein Bote zur Versammlung und gibt bekannt, dass es neue Entwicklungen gibt. Es kommt zu großen Zugeständnissen zwischen Österreich und Ungarn. Die Doppelmonarchie wird gegründet. Es wird ein gemeinsames Reich geben und somit umfassenden Frieden.

Da ist der Jubel noch viel größer außer natürlich bei den Betgyaren.

Als er feststellt, dass die gefährlichen Rebellen Leute „wie du und ich" sind, macht der Präfekt von Temeswar den Vorschlag, den Betgyaren - auf Grund der neueren historischen Entwicklungen - eine Amnesie zu gewähren. Schließlich war die Bande nicht besonders erfolgreich.

Nach kurzem Zögern stimmen die Parteien zu und einer allumfassenden Feier steht nichts mehr im Wege.

 

 

 

 

Idee:                                         Matthias Spengler, Wilfried Michl, Gudrun Michl, Frank Braun, Franziska Katzameier

Story:                                       Matthias Spengler

Musik, musikalische Leitung:  Wilfried Michl

Songtexte:                                 Wilfried Michl

Dialoge:                                    Matthias Spengler, Wilfried Michl, Gudrun Michl, Frank Braun, Franziska Katzameier

Regie:                                       Matthias Spengler

Choreographie:                       Dragana Grubanovic, Anja Fleischmann, Burcin Köse

Bühnenbild/Bühnenausstattung:  Michaela Kopriwa, Studierende

Bühnenbau:                              Paul Kratz, Studierende

Kostüme:                                          Gudrun Michl, Renata Kaiser

Maske:                                      Gudrun Michl, Studierende

Tontechnik:                              Ruprecht Schultz, Veronika Klinger,, Julian Kögl, Fabian Kuffner,   Vinzenz Mitterhuber

Beleuchtung:                              Matthias Spengler, Oliver Weiß

Öffentlichkeitsarbeit, 

Hinter der Bühne:                    Gudrun Michl,  Studierende 

Künstlerische Gestaltung:        Johannes Kreiner

Graphische Gestaltung:           Andreas Kreiner

an der Drehorgel:                       Inge Wiederhut

Wir bedanken uns bei   Herrn Winfried Klein für das Stanzen des Drehorgelliedes

 

 

Die Personen und ihre Darsteller:

Präfekt und Bürger von Temeswar

Gulyás

Kaiserschmarrn

Präfekt Ormós Zsigmond

Andreas Kreiner

seine Frau Zsuzsanna,

Simone Worf

Anja Fleischmann

deren Sohn András

Phillip Roller

deren Sohn Tamás

Magda Putko

deren Tochter Éva

Claire Yanez

Sandra Fuchs

Ion Popescu Wirt

Melanie Veit

seine Frau Irina,

Anna Zach

deren Töchter

Ivona Selimovic Ruthus Kristina Manuela Riedl Jasmin Trautner

Hannes Hofer Kaufmann

Manuela Straßer

seine Frau Therese,

Adam Julia

Selina Lorenz

mehrere Angestellte 

Ruthus Kristina

ungarische Leibwächter

Carolin Scholz

Johanna Kascha

Erzsebet „Erzsi" Farcás, Kauffrau

Lisa Pannier

Nikolaus Maringer Bauer

Felix Schultz von Dratzig

Carolin Hoffer von Ankershoffen

seine Frau Barbara

Julia Mach

Katharina Brehm

deren Söhne Peter

Manuela Riedl

Josef

Rahel Casapino

Carolin Scholz

Imre Polonyi Bauer

Felix Schultz von Dratzig

seine Frau Krisztina,

Katharina Kinzl

seine Tochter Magda

Cristina Gossmann

Ileana Antonescu

  Daniela Deisinger

deren Töchter Adriana

Ivona Selimovic

Ruxandra

Jasmin Trautner

Eugenia

Vanessa Retzer

Friedrich Scholz Advokat

Renata Kaiser

Béla Fagyás ein Sympathisant und Bänkelsänger

Dominik Oberhauser

Matthias Spengler

Ion Şişu, der Bote

Paul Stichnoth

Untergrundkämpfer

ungarische Patrioten, bunt zusammen gewürfelte, einfache, junge Idealisten, die den Österreichern eins auswischen wollen, als Zigeuner und Spielleute getarnt

Kommandant: Pista Kömüves

Gerald Michl

Frank Braun

ideologische Anführerin: Ilonka

Boglarka Istenes

Nadja Jurezka

Ilonkas beste Freundin: Marika

Archan Jasim

Franziska Katzameier

Männer:

Levente

Michael Jakob

Michael Jakob

Ádám

Ramona Schmid

Ramona Schmid

Dumitru

Lena Hausmann

Lena Hausmann

Bálint

Bucin Köse

Susanne Pronath

Máté

Flo Riedl

Beate Assfalg

Frauen:

Anna

Jenny Liesegang

Jenny Liesegang

Boglárka

Sandra Hammer

Sandra Hammer

Réka

Tijana Stefanovic

Tijana Stefanovic

Zsófia

Alexandra Ziegler

Alexandra Ziegler

Lili

Tanja Stefanovic

Tanja Stefanovic

Viktoria

Alice Huther

Alice Huther

Ilka

Larissa Bauer

Dragana Grubanovic

Die Ungarn

Gesandtschaft des ungarischen Landtags

Politiker aus Buda Zoltán Fazekás

Carmen Szelinski

Nadja Neubauer

ungarische Polizisten:

Hauptkommissar Gyula Szene,

 

Sebastian Koch

mehrere Polizisten  der Stadt Temeswar

Veronika Schalk

Tanja Windl

  Rahel Casapino

Die Österreicher

Unterstaatssekretär

Ramona Schmid

zweiter Ministerialsekretär

Lena Hausmann

erster Ministerialssekretär

Oberstaatssekretär

Gesandtschaft des österreichischen Kaisers:

Friedrich Ferdinand von Auersperg, „Rittmeister der Groß und Deutschmeister",

 

 

Patrick Siebert

 

 

Dominik Seitz

seine Schwester Margarethe

Annalena Lob

Sabine Götschel

ihre Zofen 

Constanze Ofenstein Daniela Schmidt

Hr. Schmid

Frl Maier

Gianna Erkul

Kerstin Meister

Matthias Spengler

Svenja Wiechert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ORCHESTER

Musikalische Einstudierung, Leitung: Wilfried Michl

Querflöte:                                        Barbara Aigner, Sarah Maier

Klarinette:                                       Angela Hummel, Theresa Till, Alexandra Friede,

                                       Katharina Illek

Es-Alto:                                           Nathalie Spaeth

Fagott:                                            Annemarie Eder

Tarogato:                                        Julian Kögl

Trompete:                                       Dieter Hock, Christoph Zeitler

Tuba/Bariton:                                  Barbara Margreiter

Violine:                                           Karl W. Agatsy, Claus Filser, Weber, Lindsey Wang,

                                                      MarioAmadori,Arlinda Isenay, Maria Ricci, 

                                                      Laura-Vanessa Stegraier, Diaz, Matea Cvitanovic, 

                                                      Alina Stiehm, Ilya Portnoy, Elisabeta Fersini, Tilo Götz

Viola:                                                        Dr. Peter Sterzer, Andrea Krühler, Hedwig Zeitler

Violoncello:                                    Ute Krühler

Kontrabass:                                    Christiane Ludwig

Gitarre:                                           Ulrich Baur, Michael Bauer

Schlagzeug:                                    Valentin Sacha

 

Fragen zu Aufführungsmaterial vorerst über: w.michl@mnet-mail.de

 

 

     w.michl@mnet-mail.de